Steintafeln von Blackthorns Gesetzen fertiggestellt
..und zwei Ladenschilder.
Die barks sind nun fertig und auch die “Gesucht”-Poster. Morgen, oder besser gesagt nachher, denn es dämmert schon bald, geht es weiter mit Blackthorns Gesetzestafeln.

Gestern stieß ich beim Durchstöbern meines Bücherregals auf ein Buch, dass ich mir vor ewigen Zeiten mal gekauft hatte mit der festen Absicht, es einmal zu lesen, oder besser gesagt, damit zu arbeiten. Es ist von Norman Lewis und der Titel des knapp 528 Seiten starken Buches in Taschenformat lautet: “Word Power Made Easy - The Most Effective Vocabulary Builder in the English Language!”.
Der Autor verfolgt in seinem Buch das Ziel, einen umfangreichen Wortschatz zu anzutrainieren. Dabei vertritt er, gestützt auf diversen Studien, u.a. vom Verhaltenspsychologen Edward Thorndike, u.a. die Theorie, dass man als Erwachsener bis hin zur Senilität in der Lernleistung nur sehr marginal abnehmen soll (15%), was im Widerspruch zur allgemeinen Vorstellung über das Lernen im Alter steht (“Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.”).
Er vermittelt dabei zunächst einmal eine Vorstellung über ein bestimmtes Wort, um damit gleichzeitig das Wissen des Lernenden zu erweitern. Dies soll ihm dabei helfen, den Begriff besser zu merken. Kombiniert wird das Ganze mit Übung der korrekten Aussprache.
Norman Lewis geht dabei vor allem auch auf die Wortherkunft (Etymologie) und Wortverwandtschaft ein. So hat beispielsweise das Wort dexterity = Gewandtheit seine Wurzeln im Lateinischen (dexter = rechts), wobei ja in der Regel die rechte Hand die geschicktere ist. Des Weiteren lernt man auch noch die einzelnen Wortformen dazu (Verb, Adjektiv, Adverb, Nomen), schafft also allerhand Verknüpfungen um den neuen Begriff und ihm Langzeitgedächtnis, statt Vokabular stupide von oben nach unten zu lernen, meist ohne weiteren Zusammenhang.
Das Buch ist in 19 Kapitel mit insgesamt 47 so genannten Sessions eingeteilt, Arbeitseinheiten, die in etwa 30-90 Minuten zu bewältigen sein sollten. Das hat den Vorteil, dass man nicht Gefahr läuft, mitten in einer Übung unterbrochen zu werden und danach den Einstieg nicht mehr hinzubekommen. Kleine Einheiten sind auch übersichtlicher und vermitteln in kleinen Schritten ein Erfolgsgefühl. Es gibt zwischendurch immer wieder Einschübe für Grammatikübungen und idiomatische Wendungen. Die einzelnen Einheiten haben Themen wie beispielsweise How to talk about personality types, doctors, various practitioners oder speech habits.
Bisher hab ich die ersten drei Arbeitseinheiten bewältigt und ich muss sagen, es macht mir Spass und Lewis’ Methodik zeigt bei mir Wirkung. Ich hoffe, die Momente des unwissenden Schweigens und Ringens nach Worten manchmal kommen nicht mehr so oft vor, wenn ich nach ca. 3 Monaten der Übung, so Lewis, mit dem Buch fertig sein sollte.
Torrent Tracker für Ultima V: Lazarus aufgesetzt
Die Torrents können hier heruntergeladen werden.
Benötigt wird nur Dungeon Siege 1 für Windows bzw. MacIntosh
Upstream ca. 60kb/sec
Viel Spass beim Saugen!
Momentaner Trackerstatus: OFFLINE
Er wird auch erstmal offline bleiben, da der Server abgeraucht ist.
Da die Zaubersprüche nun abgeschlossen sind, geht’s nun an die sogenannten barks. Das sind die allgemeine Ausprüche der Bewohner Britannias, aber auch Tierlaute (Miau), Äußerungen (Grummel!, Ächz!) und Geräusche (brems!; nein, es gibt keine Kutschenrennen oder Autos in Ultima), die man als Inflektive oder scherzhaft auch als Erikative bezeichnet (nach Erika Fuchs, die seit den 1950er Jahren die Donald-Duck-Comics übersetzte). Doch was am Anfang leicht aussah stellt sich, wie so oft, als etwas umständlicher heraus, denn der schöne Editor, der die Grafiken aus einer Textdatei erstellt, macht leider keine Zeilenumbrüche. So ist bei längeren Sätzen Handarbeit gefragt. Ächz!
und bis eben wusste ich noch nicht, dass das sprechende Pferd Mr. Smith aus Ultima wohl seinen Ursprung bei "Mr. Ed", einer amerikanischen Sitcom aus den 60ern hatte. Auf Youtube.com kann man sich einen kleinen Ausschnitt ansehen.
Dann kann vielleicht WhatTheFont weiterhelfen. Einfach ein Bild hochladen und sich die Ergebnisse ausgeben lassen. Völlig kostenlos. Wer nicht fündig geworden ist kann sich von einem Schriftexperten weiterhelfen lassen. Aber das kostet wohl etwas.